| Beschreibung der maßgeblichen Gründe |
Die OEGK betreibt in Wien einen Gesundheitsverbund (GV) mit 5 Standorten. Ziele sind:<br />1) Einheitliches Leistungsangebot in einem Stufenmodell (Konzentration höherwertiger Leistungen an einzelnen Standorten, breites Angebot von niederwertigeren Leistungen),<br />2) Verbundweite Leistungsangebotsplanung,<br />3) Schneller Zugang der PatientInnen zu hochwertigen Leistungen mit medizinischer Gatekeeper-Funktion (Bereitstellung benötigter Leistungen unter abgesicherter Indikation),<br />4) Verbundweite gemeinsame Ressourcennutzung mit einheitlicher Leistungsstruktur,<br />5) Breite Ausbildung der MitarbeiterInnen im ambulanten und stationären Bereich, in Frequenz und Spezialleistungsbereichen,<br />6) Einheitliche PatientInnendokumentation über den gesamten Verbund mit nahtlosem Wechsel zwischen ambulanter und stationärer Versorgung,<br />7) Reduktion von Wartung und Betriebskosten med. Produkte,<br />8) Vereinfachung der Administration.<br />Im Fachbereich Kardiologie & Angiologie, welcher in allen 5 Standorten des GV vertreten ist, ist bei Ultraschall (US)-Geräten ein sehr hoher Harmonisierungsgrad (> 90 %) durch Produkte von GE Healthcare gegeben.<br />Ein inhomogener Gerätepark erzeugt für MitarbeiterInnen bei Personalrotationen innerhalb des GV ständigen Umlernaufwand und führt zur Reduktion der Effizienz und Effektivität. Durch die einheitliche Bedienung der US-Geräte können Bedienfehler im stressigen Klinikalltag vermieden werden, dies fördert die Patientensicherheit und die Risikominimierung. Nur zeitweilig an Geräten eingesetzte MitarbeiterInnen ("Springer") müssen zwingend an allen möglichen Geräten eingeschult werden. Verschiedene Gerätetypten würden finanziellen Mehraufwand hinsichtlich Beschaffung, Betreuung und Einbindung in das Spitalsinforamtionssystem ORBIS erzeugen. Keine Gewährleistung der Rohdatenkompatibilität. Die Fokussierung auf einen Anbieter soll beibehalten werden, da andernfalls der Nutzen der gegebenen Harmonisierung zerschlagen wäre: - die<br />verbundweite Ressourcennutzung wäre nicht mehr ohne weiteres gegeben und ein<br />Arbeitsplatzwechsel würde andere Geräte bedeuten, - der Schulungsaufwand würde steigen, -<br />Wartungs- und Betriebskosten würden sich erhöhen, - die Wartungsplanung würde erschwert, - der<br />Austausch der Schallköpfe zwischen den Geräten wäre nicht gewährleistet (insbesondere relevant<br />für die Ausfallsicherheit), - doppeltes Sonden-Pooling wäre erforderlich und - ein erhöhter<br />gebundener Kapitaleinsatz wäre erforderlich. |