| Beschreibung der maßgeblichen Gründe |
Das System bietet ein einzigartiges Design für extrem geringe mechanische Vibrationen, indem der kryostatische „coldhead“ thermisch durch ein Austauschgas (Helium) an den Probenhalter angekoppelt wird (statt durch eine rein mechanische Verbindung). Die mechanischen Vibrationspegel des Probenhalters liegen damit unter 20 nm Spitze-zu-Spitze und sind damit um Größenordnungen besser als Gerät anderer Firmen. Gleichzeitig kann durch diesen Ansatz eine Probenhalter-Temperatur unter 10 K und bis zu 450 K erreicht werden.<br />Dieses Design ermöglicht es auch, den „coldhead“ auf der Montageplatte statt darunter zu platzieren, was zu einer flachen Bodenplatte ohne nach unten vorstehenden Komponenten führt. Damit kann dieses System auch auf den bestehenden Laser-Doppler Systemen am Institut zum Einsatz kommen. Auch dieser Aufbau auf einer flachen Platte ist, insbesondere in Kombination mit den geringen Vibrationen, einzigartig.<br />Weiterhin ist ein optischer Arbeitsabstand < 33 mm möglich, was für Laser-Doppler-Messungen entscheidend ist. Das System ist ein closed cycle System, was laufende Kosten geringhält und alle wesentlichen Komponenten kommen aus einer Hand, was etwaige Reparaturkosten geringhält.<br />Für die geplante Forschung im CD-Labor PiezoMEMS ist es daher unerlässlich und alternativlos, die Closed Cycle Nanoscience Probe Station von ARS zu beschaffen. Sie ist das einzige System, das alle oben genannten Anforderungen erfüllt. Da es sich bei kryogenen Sondenstationen um hochgradig vernetzte und integrierte Geräte handelt, können diese Anforderungen nicht durch die Kombination verschiedener Komponenten von unterschiedlichen Anbietern erfüllt werden. |