<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><KD_8_1_Z4 version="1" xmlns="http://www.brz.gv.at/eproc/kd/2018/12"><CONTRACTING_BODY><ADDRESS_CONTRACTING_BODY><OFFICIALNAME>Technische Universit&#228;t Wien</OFFICIALNAME><NATIONALID>9110007633536</NATIONALID><PHONE>+43 15880116500</PHONE><E_MAIL>guenther.rupprechter@tuwien.ac.at</E_MAIL><CONTACT>Univ.Prof. G&#252;nther Rupprechter</CONTACT></ADDRESS_CONTRACTING_BODY></CONTRACTING_BODY><OBJECT_CONTRACT><TITLE><P>Backfilling-Nah-Atmosph&#228;rendruck-R&#246;ntgenphotoelektronen-Spektrometer (NAP-XPS)</P></TITLE> <REFERENCE_NUMBER>26300.02-006-2026</REFERENCE_NUMBER><CPV_MAIN><CPV_CODE CODE="38433000" /></CPV_MAIN><TYPE_CONTRACT CTYPE="SUPPLIES" /><SHORT_DESCR><P>Backfilling-Nah-Atmosph&#228;rendruck-R&#246;ntgenphotoelektronen-Spektrometer (NAP-XPS)</P></SHORT_DESCR><NO_LOT_DIVISION /><OBJECT_DESCR><NUTS CODE="AT130" /></OBJECT_DESCR></OBJECT_CONTRACT><AWARD_CONTRACT><AWARDED_CONTRACT><CONTRACTOR><ADDRESS_CONTRACTOR><OFFICIALNAME>Scienta Omicron GmbH</OFFICIALNAME></ADDRESS_CONTRACTOR></CONTRACTOR></AWARDED_CONTRACT></AWARD_CONTRACT><COMPLEMENTARY_INFO><DATE_DISPATCH_NOTICE>2026-01-09</DATE_DISPATCH_NOTICE></COMPLEMENTARY_INFO><ADDITIONAL_CORE_DATA><DATE_FIRST_PUBLICATION>2026-01-11</DATE_FIRST_PUBLICATION><DATETIME_LAST_CHANGE>2026-01-11T12:35:09</DATETIME_LAST_CHANGE><D_JUSTIFICATION><P>Die geplante Beschaffung umfasst ein Nah-Atmosph&#228;rendruck-R&#246;ntgenphotoelektronen-Spektrometer (NAP-XPS), welches in die experimentelle Infrastruktur des Exzellenzclusters „Materials for Energy Conversion and Storage“ (MECS) an der Technischen Universit&#228;t Wien integriert werden soll. Um den wissenschaftlichen Anforderungen des Exzellenzclusters MECS gerecht zu werden (Kooperationen der Bereiche heterogene Katalyse, Elektrokatalyse und Photokatalyse), sind nicht nur h&#246;chste Qualit&#228;tsstandards zu erf&#252;llen, sondern auch die erforderliche Flexibilit&#228;t beim Umgang mit unterschiedlichen Proben (Einkristalle, Folien, d&#252;nne Filme, Oxid-getr&#228;gerte Nanoteilchen) sowie die Durchf&#252;hrung von operando NAP-XPS-Messungen zu erm&#246;glichen. Diese sind nicht nur f&#252;r MECS-Forschungsgruppen an der TU Wien, sondern auch Projektpartner an der Universit&#228;t Wien, der Montanuniversit&#228;t Leoben, dem ISTA und der Universit&#228;t Innsbruck von Interesse. Aus diesen Zielsetzungen ergeben sich zwingende technische Anforderungen (MUSS-Kriterien) an das Gesamtsystem, insbesondere hinsichtlich</P><P>•	der Probenschleuse (Vorbehandlungsm&#246;glichkeit im Hochvakuum inklusive Heizung, Schleuse f&#252;r einen Vakuumkoffer)</P><P>•	der Gasdosierung (Bef&#252;llung der Analysenkammer mit definierten Gasmischungen und Dosierung solcher Mischungen in unmittelbarer N&#228;he zur Probe),</P><P>•	der Stabilit&#228;t von Gasmischungen (Dosierung von hochreinen Gasen und D&#228;mpfen mittels Massenflussreglern; angestrebte Verh&#228;ltnisse f&#252;r z.B. zwei Gase bis 1:100 im Druckbereich Feinvakuum bis 10 mbar; Vermeidung differentieller Pumpzweige vor dem Einlass in die Analysenkammer),</P><P>•	der Stabilit&#228;t des Gasflusses (basierend auf einem umfassend dimensionierten Vakuum-System),</P><P>•	der Stabilit&#228;t des Spektrometers (z.B. Bruchfestigkeit des R&#246;ntgenfensters bis 1 bar),</P><P>•	der Kompatibilit&#228;t des Probenaufbaus bzgl. Messungen unter angelegtem Potential (Mehrfachkontaktierung) und/oder Lichtbestrahlung,</P><P>•	des Signal-zu-Rauschverh&#228;ltnisses des Spektrometers (garantierte Elektronenz&#228;hlrate &gt;20 kcps f&#252;r die Messung des Ag 3d5/2-Signals einer Ag-Folie bei 10 mbar N2), sowie</P><P>•	zuk&#252;nftiger Erweiterungsm&#246;glichkeiten.</P><P>F&#252;r den vorgesehenen Standort ist dar&#252;ber hinaus eine Magnetfeldabschirmung (Analysen-kammer aus Mu-Metall) zwingend erforderlich. Eine umfassende Marktanalyse hat ergeben, dass ausschlie&#223;lich die Firma Scienta Omicron GmbH ein NAP-XPS-System anbieten kann, das diese MUSS-Kriterien vollst&#228;ndig erf&#252;llen kann. Insbesondere zur Gasdosierung in Probenn&#228;he kann Scienta Omicron ein Patent vorweisen. Andere am Markt erh&#228;ltliche Systeme erf&#252;llen einzelne Teilanforderungen, sind jedoch nicht in der Lage, die Gesamtheit der zwingenden wissenschaftlich-technischen Anforderungen abzudecken, ohne erhebliche funktionale oder methodische Einschr&#228;nkungen in Kauf zu nehmen. Bereits kleine Abstriche oder Kompromisse w&#252;rden die Performance des NAP-XPS-Systems und damit den Forschungserfolg erheblich beeintr&#228;chtigen bzw. verunm&#246;glichen.</P></D_JUSTIFICATION></ADDITIONAL_CORE_DATA></KD_8_1_Z4>