<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><KD_8_1_Z4 version="1" xmlns="http://www.brz.gv.at/eproc/kd/2018/12"><CONTRACTING_BODY><ADDRESS_CONTRACTING_BODY><OFFICIALNAME>Institut f&#252;r molekulare Biotechnologie GmbH (IMBA)</OFFICIALNAME><NATIONALID>9110016127057</NATIONALID><PHONE>+43 6766229203</PHONE><E_MAIL>vergabe@terzaki.at</E_MAIL><CONTACT>TERZAKI &amp; Partner GmbH, Mag. Alexandra Terzaki, 1090 Wien</CONTACT></ADDRESS_CONTRACTING_BODY></CONTRACTING_BODY><OBJECT_CONTRACT><TITLE><P>AxL Cleared Tissue LightSheet</P></TITLE> <REFERENCE_NUMBER>141649</REFERENCE_NUMBER><CPV_MAIN><CPV_CODE CODE="38000000" /></CPV_MAIN><TYPE_CONTRACT CTYPE="SUPPLIES" /><SHORT_DESCR><P>AxL Cleared Tissue LightSheet</P></SHORT_DESCR><NO_LOT_DIVISION /><OBJECT_DESCR><NUTS CODE="AT130" /></OBJECT_DESCR></OBJECT_CONTRACT><AWARD_CONTRACT><AWARDED_CONTRACT><CONTRACTOR><ADDRESS_CONTRACTOR><OFFICIALNAME>Intelligent Imaging Innovations GmbH</OFFICIALNAME></ADDRESS_CONTRACTOR></CONTRACTOR></AWARDED_CONTRACT></AWARD_CONTRACT><COMPLEMENTARY_INFO><DATE_DISPATCH_NOTICE>2024-09-10</DATE_DISPATCH_NOTICE></COMPLEMENTARY_INFO><ADDITIONAL_CORE_DATA><DATE_FIRST_PUBLICATION>2024-09-11</DATE_FIRST_PUBLICATION><DATETIME_LAST_CHANGE>2024-09-11T09:55:21</DATETIME_LAST_CHANGE><D_JUSTIFICATION><P>Die BioOptics Facility ist Teil einer umfassenden Forschungskooperation zwischen dem Forschungsinstitut f&#252;r Molekulare Pathologie GmbH (IMP) und dem Institut f&#252;r Molekulare Biotechnologie GmbH (IMBA). Sie betreut mehr als 35 Mikroskop Systeme und unterst&#252;tz mehr als 250 Wissenschaftlerinnen von der Probenherstellung &#252;ber die mikroskopische Aufnahme bis zur Bildanalyse.</P><P>Derzeit wird das Portfolio der Facility durch den Kauf eines Lichtblatt-Mikroskopsystems erweitert. Dieses soll Aufnahmen von gro&#223;en Proben bis zu 10 cm gew&#228;hrleisten.</P><P>Ein zentrales Experiment, das mit diesem System durchgef&#252;hrt werden soll, ist die Aufnahme des Nervensystems, einschlie&#223;lich R&#252;ckenmark und peripherer Nerven, im lebenden Axolotl w&#228;hrend des Regenerationsprozesses. Die Visualisierung erfolgt mehrmals, zu verschiedenen Zeitpunkten an demselben Tier. Dazu wird das Tier in Narkosefl&#252;ssigkeit auf einer Oberfl&#228;che zu fixiert und im Imaging Chamber immobilisiert. Die Bildgebung muss von oben unter Verwendung von Dip-In Objektiven erfolgen.</P><P>Weitere geplante Experimente umfassen die Bildgebung lebender Organoide und Gewebebl&#246;cke zur Zellz&#228;hlung, Zell- und Marker-Lokalisierung und zum Neuron-Tracking und Calcium-Imaging. Die meisten dieser Proben erfordern eine konstante Temperatur von 37 Grad, um die Zellen am Leben zu halten. Daher ist es entscheidend, dass das System beheizt werden kann und eine stabile Temperatur im Imaging Chamber gew&#228;hrleistet.</P><P>Dar&#252;ber hinaus sollen eine Vielzahl von unterschiedlichen, gekl&#228;rten Gewebeproben, sowohl von direkten Usern der Facility als auch von deren Kollaborationspartner visualisiert werden. Die Art der Proben, die Clearing-Methoden und die Qualit&#228;t der Probenvorbereitung variieren erheblich und unterliegen nicht in dem Einfluss der Facility. Daher muss das System in der Lage sein, eine breite Palette von Proben zu verarbeiten und reproduzierbare Bilder mit minimalen Artefakten zu liefern, die in standardisierten Pipelines analysiert werden k&#246;nnen. Dies erfordert hochaufgel&#246;ste Datens&#228;tze nicht nur in der xy-Ebene, sondern auch in der z-Ebene, da eine isotrope Aufl&#246;sung f&#252;r ein zuverl&#228;ssiges und reproduzierbares 3D-Threshholding von entscheidender Bedeutung ist, insbesondere bei Experimenten, die die Zellz&#228;hlung in gro&#223;en Volumina zum Ziel haben.</P><P>Die verwendeten Clearing-Methoden reichen von organischen L&#246;sungsmitteln bis hin zu wasserbasierten Methoden, wobei wasserbasiertes Clearing besonders empfindlich auf Ver&#228;nderungen der Dichte und Viskosit&#228;t des Imagingmediums aufgrund von Temperaturver&#228;nderungen im Laufe der Zeit reagieren. Solche &#196;nderungen k&#246;nnen den Brechungsindex des Immersionsmediums ver&#228;ndern, was zu einer Verschiebung des Strahls &#252;ber oder unter die Fokusebene f&#252;hrt.</P><P>Das 3i Light-Sheet AxL ist das einzige System, das alle Anforderungen dieser Multi-User Facility mit einer hohen Diversit&#228;t von Proben und geplanten Experimenten erf&#252;llt. Es verf&#252;gt &#252;ber eine aufrechte Konfiguration mit Dip-In Objektiven, inkludiert Imaging Chambers mit einer Gr&#246;&#223;e bis zu 100 x 30 x 30 mm und ist das einzige System, das thermisch gekoppelte Imaging-chambers mit digitaler Steuerung und Echtzeit-Software-&#220;berwachung der Probenkammer bietet. Dies erm&#246;glicht die notwendige Heizung f&#252;r lebende sowie eine thermische Stabilit&#228;t der Probenkammern von +/- 1&#186;C f&#252;r gekl&#228;rte Proben.</P><P>Es verwendet zudem eine patentierte und exklusiv lizenzierte Technologie namens Axially Swept Light-Sheet Microscopy (ASLM, US10989661B2 - Originalpublikation K. Dean und R. Fiolka, Opt Express, 2014, Uniform and scalable light-sheets generated by extended focusing https://doi.org/10.1364/OE.22.026141), die es erm&#246;glicht, ein 2,6 Mikrometer d&#252;nnes Lichtblatt &#252;ber ein 10 mm gro&#223;es Sichtfeld (FOV) zu erzeugen.</P><P>Die einzigartige Kombination aus diesem axial gesweeptem Lichtblatt, digital gescanntem Lichtblatt und propriet&#228;r entwickelten Anregungsobjektiven (NA 0,14, RI 1,33-1,56) nutzt die volle numerische Apertur der Anregungsobjektive und erzeugt dadurch eine vollst&#228;ndige Verteilung der Beleuchtungswinkel, wodurch Schattenartefakte deutlich minimiert werden. Diese erm&#246;glicht die Aufnahme und Auswertung der Bilder durch Imaging Pipelines in einer Vielzahl von unterschiedlichen Proben inklusive schwieriger, suboptimaler Proben, zum Beispiel durch unvollst&#228;ndiges Clearing oder unterschiedliche optische Dichte der Probe an sich.</P><P>Hierbei wird explizit darauf hingewiesen, dass der Auftraggeber nach Ver&#246;ffentlichung der gegenst&#228;ndlichen Bekanntmachung und der hier angef&#252;hrten Begr&#252;ndung den Auftrag noch nicht umgehend erteilen wird, sondern vielmehr den Ablauf der Stillhaltefrist von 10 Tagen abwarten wird. Auf Grund dieser Bekanntmachung und gem&#228;&#223; &#167; 356 Abs 8 BVergG 2018 ist dann ein Anfechtungsantrag nach Ablauf einer Frist von 10 Tagen nach der erstmaligen Verf&#252;gbarkeit der Bekanntmachung ausgeschlossen. Sofern Fragen zur der hier dargestellten sachlichen Begr&#252;ndung bestehen, gibt dar&#252;ber hinaus der Auftraggeber unter vergabe@terzaki.at Auskunft.</P></D_JUSTIFICATION></ADDITIONAL_CORE_DATA></KD_8_1_Z4>