<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><KD_8_1_Z4 version="1" xmlns="http://www.brz.gv.at/eproc/kd/2018/12"><CONTRACTING_BODY><ADDRESS_CONTRACTING_BODY><OFFICIALNAME>Technische Universit&#228;t Wien</OFFICIALNAME><NATIONALID>9110007633536</NATIONALID><PHONE>+43 158801308105</PHONE><E_MAIL>kurt.caloun@tuwien.ac.at</E_MAIL><CONTACT>E308 - Institut f&#252;r Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnologie / Dr. Kurt Caloun</CONTACT></ADDRESS_CONTRACTING_BODY></CONTRACTING_BODY><OBJECT_CONTRACT><TITLE><P>System zur physikalischen Simulation metallischer Werkstoffe mit beliebiger Kombination von thermischer und mechanischer Belastung bei sehr hohen Umformgeschwindigkeiten</P></TITLE> <REFERENCE_NUMBER>26300.02/042/21</REFERENCE_NUMBER><CPV_MAIN><CPV_CODE CODE="38000000" /></CPV_MAIN><TYPE_CONTRACT CTYPE="SUPPLIES" /><SHORT_DESCR><P>System zur physikalischen Simulation metallischer Werkstoffe mit beliebiger Kombination von thermischer und mechanischer Belastung bei sehr hohen Umformgeschwindigkeiten</P></SHORT_DESCR><NO_LOT_DIVISION /><OBJECT_DESCR><NUTS CODE="AT13" /></OBJECT_DESCR></OBJECT_CONTRACT><AWARD_CONTRACT><AWARDED_CONTRACT><CONTRACTOR><ADDRESS_CONTRACTOR><OFFICIALNAME>DSI Europe GmbH</OFFICIALNAME></ADDRESS_CONTRACTOR></CONTRACTOR></AWARDED_CONTRACT></AWARD_CONTRACT><COMPLEMENTARY_INFO><DATE_DISPATCH_NOTICE>2021-11-17</DATE_DISPATCH_NOTICE></COMPLEMENTARY_INFO><ADDITIONAL_CORE_DATA><DATE_FIRST_PUBLICATION>2021-11-19</DATE_FIRST_PUBLICATION><DATETIME_LAST_CHANGE>2021-11-19T15:30:03</DATETIME_LAST_CHANGE><D_JUSTIFICATION><P>Seit ihrer Inbetriebnahme 1983 stellt das Gleeble&#174; 1500 System zur physikalischen Simulation metallischer Werkstoffe mit beliebiger Kombination von thermischer und mechanischer Belastung bei sehr hohen Umformgeschwindigkeiten ein Kernst&#252;ck der experimentellen Ausr&#252;stung des Institutes f&#252;r Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnologie der TU Wien dar. Diese Anlage wurde 2001 mit einer neuen Steuerungssoft- und –hardware ausger&#252;stet. Gleeble&#174; 1500 Systeme wurden zwischen 1979 und 1995 hergestellt und &#252;ber 130 Gleeble&#174; 1500 Systeme wurden weltweit bei Forschungseinrichtungen erfolgreich installiert. Am Institut f&#252;r Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnologie  wird dieses System haupts&#228;chlich zur Durchf&#252;hrung von Warmzugversuchen, d.h. der Ermittlung von Flie&#223;kurven, an verschiedensten Aluminium und Stahllegierungen mit einem besonderen Schwerpunkt  auf Untersuchungen an partikelverst&#228;rktem Aluminium in den 90er Jahren und einer bis heute kontinuierlich fortgesetzten Forschungst&#228;tigkeit zur Thematik des Duktilit&#228;tsminimums beim Stranggussprozess erfolgreich eingesetzt. Zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten und Publikationen konnten dazu in den letzten vier Jahrzehnten fertiggestellt werden. 2008 wurde in Erg&#228;nzung zu dieser Anlage im unteren Lastbereich (maximale Zug- bzw. Druckkraft 20kN im Gegensatz zu 60kN bei der Gleeble&#174; 1500) ein Umformdilatometer der Fa. BAEHR am Institut installiert. Die ma&#223;geblichsten Unterschiede zwischen diesen beiden Systemen sind dabei die durch die Maximalkraft des hydraulischen Systems bedingte Probengr&#246;&#223;e, die Art der Erw&#228;rmung der Probe (Umformdilatometer induktiv, Gleeble&#174; 1500 Widerstandserw&#228;rmung), sowie vor allem die Einrichtung zur Abk&#252;hlung der Probe (Umformdilatometer Abk&#252;hlmedium lediglich Gas, Gleeble&#174; 1500 Abk&#252;hlmedium Gas, Fl&#252;ssigkeit und Aerosole). Als direkte Konsequenz aus diesen recht unterschiedlichen Anlagenspezifikationen ergeben sich die maximal erreichbaren Umform-, Aufheiz- und Abk&#252;hlgeschwindigkeiten des jeweiligen Systems und damit dessen Verwendbarkeit f&#252;r die Prozesssimulation. Da Gleeble&#174; 1500 Systeme seit 1995 nicht mehr in Produktion sind und damit dringend ben&#246;tigte Ersatz- sowie Verschlei&#223;teile nun nicht mehr verf&#252;gbar sind, stellt die Aufrechterhaltung des st&#246;rungsfreien Betriebes dieser Anlage in den letzten Jahren eine immer gr&#246;&#223;ere Herausforderung f&#252;r das technische Personal dar. Zudem haben sich die Prozessparameter der industriell eingesetzten Umformprozesse in den letzten vier Jahrzehnten deutlich zu h&#246;heren Umformkr&#228;ften und vor allem h&#246;heren Umformgeschwindigkeiten hin verschoben. Um eine Kontinuit&#228;t der wissenschaftlichen Arbeiten auf diesem Gebiet auch f&#252;r die n&#228;chsten Dekaden gew&#228;hrleisten zu k&#246;nnen soll daher nun ein neues System der Type Gleeble&#174; 3500 mit deutlich erweiterten M&#246;glichkeiten der Prozesssimulation angekauft werden. Die Neuanschaffung wird auch durch die Umsiedlung des Labors in das derzeit im Aufbau befindliche Geb&#228;ude am Getreidemarkt begr&#252;ndet, da eine &#220;bersiedlung der alten Gleeble&#174; 1500 sowohl wirtschaftlich als auch technisch gesehen keinen Sinn macht.  Nach eingehender Recherche (z.B. Internetrecherche, Austausch mit anderen FachkollegInnen) ist kein anderer Anbieter im globalen Wirtschaftsraum bekannt, der ein System mit derartigen Spezifikationen anbietet. Es ist daher f&#252;r die Fortsetzung der Forschungsarbeiten auf diesem Gebiet unabdingbar, dieses System von der Firma DSI Europe GmbH anzuschaffen, da oben spezifizierte Eigenschaften im Bezug auf die H&#246;he der m&#246;glichen Umformkr&#228;fte und der Umformgeschwindigkeit sowie die maximal m&#246;gliche Aufheiz- und Abk&#252;hlrate ausschlie&#223;lich von diesem System, nicht von handels&#252;blichen Umformdilatometern und auch nicht durch eine Zusammenstellung von mehreren Ger&#228;ten anderer Hersteller erbracht werden k&#246;nnen. durchgef&#252;hrt werden. Bei dem System handelt es sich um ein weltweit einzigartiges patentiertes System.</P></D_JUSTIFICATION></ADDITIONAL_CORE_DATA></KD_8_1_Z4>